Bauschutt-Container Hanau: Was darf rein, was nicht?

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„Was zählt eigentlich als Bauschutt – und was wird teuer?“ Diese Frage stellt sich in Hanau bei fast jedem Umbau: Bad raus, Fliesen ab, Estrich aufstemmen, eine Wand aus Porenbeton (Ytong) entfernen – und schon steht man vor dem Container. Wer hier falsch sortiert, riskiert nicht nur Nachberechnungen, sondern im Zweifel auch, dass der Container gar nicht abgeholt wird. Denn Bauschutt ist in der Entsorgung sehr klar definiert: Es geht um mineralische, nicht brennbare Baustoffe wie Beton, Ziegel, Fliesen oder Keramik. Sobald jedoch Holz, Folien, Dämmstoffe oder Gipskarton mit im Container landen, wird aus „Bauschutt“ schnell Baumischabfall – und das kostet oft deutlich mehr.

Gerade in Hanau und Umgebung (z. B. Kesselstadt, Lamboy, Steinheim, Klein-Auheim) werden Container häufig in engen Straßen oder auf Einfahrten gestellt. Umso wichtiger ist es, vorher die richtige Abfallart und Containergröße zu wählen. In diesem Beitrag erfahren Sie konkret, was in den Bauschutt-Container darf, welche Materialien strikte No-Gos sind (z. B. Dachpappe/Bitumen, Glaswolle/Steinwolle, Elektrogeräte, asbesthaltige Baustoffe) und wie Sie mit einfachen Tricks sauber trennen – damit Ihre Entsorgung schnell, umweltgerecht und kalkulierbar bleibt.

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    1) Bauschutt vs. Baumischabfall: Der wichtigste Unterschied

    Die häufigste Fehlerquelle bei der Containerbestellung ist die falsche Abfallart. Ein Bauschutt-Container ist für mineralische Baustoffe gedacht. Diese Materialien lassen sich gut recyceln (z. B. zu Recycling-Schotter). Baumischabfall hingegen ist ein Gemisch aus unterschiedlichen Baustellenabfällen, darunter auch brennbare oder nicht mineralische Bestandteile – die Sortierung ist aufwändiger und daher teurer.

    • Bauschutt (mineralisch, „rein“): Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik, Mörtel, Putz, Naturstein, Estrich (mineralisch).
    • Baumischabfall (gemischt): Holz, Kunststoffe, Folien, Tapeten, Dämmstoffe, Gipskarton, Metallreste, Verpackungen – typischer Baustellenmix.

    Merksatz: Sobald der Container sichtbar „bunt“ wird (Holzlatten, Folien, Dämmung, Säcke, Karton), ist es meist kein Bauschutt mehr. Wer unsicher ist, sollte vorab beim Containerdienst vor Ort nachfragen oder direkt Baumischabfall bestellen, um Ärger zu vermeiden.

    Interne Verlinkung (Platzhalter): Mehr dazu in unserem Ratgeber „Bauschutt oder Baumischabfall – welcher Container ist der richtige?“ [Interner Link einfügen].

    2) Was darf in den Bauschutt-Container in Hanau?

    In einen Bauschutt-Container gehören ausschließlich mineralische, nicht brennbare Materialien. Typische Beispiele aus Renovierungen und Abbrucharbeiten:

    • Beton (z. B. Fundamente, Betonplatten, Betonbrocken)
    • Ziegel/Backstein (Mauerwerk, Klinker)
    • Fliesen und Keramik (Wand- und Bodenfliesen, Waschbecken/Toiletten aus Keramik – sofern vom Anbieter akzeptiert)
    • Naturstein (Granit, Sandstein, Pflastersteine)
    • Mörtel, Putz und mineralischer Estrich

    Wichtig zu Gips/Porenbeton (Ytong): Ob Gips, Gipskarton oder Porenbeton als „Bauschutt“ zählt, wird je nach Entsorgungsanlage unterschiedlich gehandhabt. In vielen Regionen gelten Gipskartonplatten nicht als klassischer Bauschutt, weil die Entsorgung/Verwertung getrennt erfolgt. Porenbeton (Ytong) ist zwar mineralisch, wird aber teils ebenfalls separat geführt. Klären Sie das vorab mit dem Containerdienst Hanau, um Fehlbefüllung zu vermeiden.

    Wenn Sie schnell prüfen möchten, was Ihr Anbieter in Hanau annimmt, nutzen Sie die Standortsuche und fragen Sie direkt die Bedingungen ab:

      3) Was darf nicht in den Bauschutt-Container? (No-Gos & teure Fehlwürfe)

      Diese Materialien gehören nicht in den Bauschutt-Container – auch dann nicht, wenn sie „nach Baustelle aussehen“. Bereits kleine Mengen können dazu führen, dass der Inhalt als Baumischabfall oder sogar als Sonderabfall eingestuft wird.

      • Holz (Latten, Balken, Spanplatten, Türen, Möbelreste)
      • Kunststoffe & Folien (PVC, Verpackungsfolien, Rohre aus Kunststoff)
      • Styropor/Dämmplatten (EPS, XPS) sowie Dämmstoffe allgemein
      • Glaswolle/Steinwolle (Mineralfaser) – gehört separat entsorgt
      • Dachpappe und bitumenhaltige Materialien (teils schadstoffhaltig, gesonderte Entsorgung)
      • Farbeimer, Lacke, Kleber, Dichtstoffe (auch „leer“ oft problematisch durch Anhaftungen)
      • Elektrogeräte (auch kleine Geräte) und Kabel
      • Asbesthaltige Materialien (z. B. alte Faserzementplatten/Eternit, asbesthaltige Kleber/Spachtelmassen) – niemals in Standardcontainer

      Praxisbeispiel Badumbau: Fliesen und Mörtelreste sind Bauschutt. Die alte Duschkabine (Kunststoff/Glas/Metall), Silikonkartuschen, Folien, Eimer und Dämmreste gehören nicht hinein. Hier lohnt es sich oft, zwei Abfallströme zu planen (z. B. Bauschutt + Baumischabfall oder Wertstoffe).

      4) So sortieren Sie richtig: Checkliste gegen Fehlbefüllung & Nachberechnung

      Mit ein paar einfachen Regeln vermeiden Sie Stress, zusätzliche Kosten und Verzögerungen bei der Abholung. Nutzen Sie diese Checkliste als Leitfaden:

      • Vor dem Befüllen trennen: Legen Sie Bereiche an (mineralisch, Holz, Verpackungen, Dämmung, Sondermüll).
      • „Bauschutt“ bleibt mineralisch: Im Container nur Beton/Ziegel/Fliesen/Putz/Estrich/Naturstein – keine Mischstoffe.
      • Gips & Porenbeton separat prüfen: Fragen Sie den Containerdienst vor Ort, ob Gipskarton/Ytong als Bauschutt akzeptiert wird oder getrennt werden muss.
      • Säcke mit Restmüll vermeiden: In Säcken landet schnell „alles Mögliche“ – das ist ein typischer Grund für Reklamationen.
      • Problemstoffe nie „verstecken“: Dachpappe, Mineralwolle, Farbeimer oder Elektro gehören nicht in den Bauschutt – auch nicht unten drunter.
      • Fotos machen (optional): Dokumentieren Sie vor der Abholung die Befüllung, falls es Rückfragen gibt.

      Zusatz-Tipp: Wenn Sie beim Rückbau unterschiedliche Materialien erwarten, kann es günstiger sein, gleich einen Baumischabfall-Container zu wählen – statt später eine teure Umdeklaration zahlen zu müssen. Lassen Sie sich vom Containerdienst Hanau beraten.

      Interne Verlinkung (Platzhalter): Ratgeber „Abfall entsorgen in Hanau: Welche Containerarten gibt es?“ [Interner Link einfügen].

      5) Containergröße & richtig beladen: 5–10 m³, Gewicht und Ladetechnik

      Bei mineralischem Bauschutt ist nicht nur das Volumen entscheidend, sondern vor allem das Gewicht. Beton, Ziegel und Fliesen sind schwer – ein zu großer Container kann schnell überladen werden. Für viele Projekte in Hanau haben sich diese Größen als Orientierung bewährt:

      • 5 m³: kleines Bad, Fliesenspiegel, kleinere Stemmarbeiten, Teilrückbau
      • 7 m³: Badumbau, größere Flächen Fliesen/Estrich, kleinere Mauerarbeiten
      • 10 m³: umfangreichere Renovierung, mehrere Räume (Achtung: Gewicht!)

      Ladetechnik – so nutzen Sie den Container optimal:

      • Schwere Materialien zuerst: Betonbrocken, Ziegel und Estrich nach unten – so liegt der Schwerpunkt stabil.
      • Hohlräume vermeiden: Zwischenräume mit kleineren Stücken füllen, damit Sie nicht „Luft“ entsorgen.
      • Nicht über die Bordwand: Container dürfen in der Regel nicht überfüllt sein (Transport- und Sicherheitsvorschriften).
      • Staub reduzieren: Flächen anfeuchten (wenn zulässig) und Schutt vorsichtig einwerfen – das hilft besonders in Wohngebieten.

      Aufstellort in Hanau: Wenn der Container auf öffentlichem Grund stehen soll (Straße/Gehweg), kann eine Genehmigung nötig sein. Ihr Containerdienst vor Ort unterstützt meist bei der Klärung oder gibt Hinweise zur Beantragung.

      Häufige Fragen (FAQ) zum Bauschutt-Container in Hanau

      • Darf Gipskarton in den Bauschutt-Container?
        Oft nein. Gipskarton wird vielerorts getrennt entsorgt. Fragen Sie vorab beim Anbieter in Hanau nach, um Nachberechnungen zu vermeiden.
      • Darf Porenbeton/Ytong in den Bauschutt-Container?
        Porenbeton ist mineralisch, wird aber teils separat angenommen. Klären Sie die Annahmebedingungen beim Containerdienst Hanau.
      • Was ist mit Fliesenkleber, Mörtel und Putz?
        Wenn mineralisch, gehören diese in der Regel zum Bauschutt. Bei stark polymerhaltigen Klebern kann es Ausnahmen geben.
      • Kann ich einen Container auch für gemischte Abfälle nutzen?
        Dann ist meist ein Baumischabfall-Container die richtige Wahl. Er ist flexibler, aber in der Regel teurer als reiner Bauschutt.
      • Wie vermeide ich Zusatzkosten?
        Sauber trennen, No-Gos vermeiden, Container nicht überfüllen und bei Unsicherheit vorher nachfragen – das ist der sicherste Weg.

      Fazit: In Hanau Bauschutt sauber trennen – dann bleibt es günstig

      Ein Bauschutt-Container ist die kosteneffiziente Lösung, wenn Sie konsequent mineralisch befüllen: Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik, Naturstein, Mörtel und (je nach Regelung) Estrich. Sobald jedoch Holz, Folien, Dämmstoffe, Dachpappe/Bitumen, Farbeimer oder Elektrogeräte dazukommen, wird es schnell teurer – oder sogar zum Entsorgungsproblem. Wer in Hanau renoviert, fährt am besten mit einer klaren Trennung und der passenden Containergröße (häufig 5–10 m³ für Bad und kleine Renovierung).

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